Herstellung

Honigerzeugung und Ernte

Zur Erzeugung von Honigen mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen stellen wir unsere Bienenvölker innerhalb des geographischen Gebietes der Hohenloher Ebene an mehreren Standorten auf. An manchen Standorten tragen alte Obstbäume von Streuobstwiesen ihren Anteil zum Honigeintrag bei, an anderen ist es überwiegend  die Rapsblüte oder die Vielzahl blühender Kräuter der extensiv genutzten Hangwiesen von Klingen und Flusstälern sowie in manchen Jahren mit geeignetem Witterungsverlauf auch die Lindenblüte.

Damit die Bienen Wald-, Fichten- und Tannenhonig  sammeln können,  werden sie in das Gebiet des Schwäbischen Waldes umgestellt. Gelegentlich wandern wir mit den Bienen auch in den Schwarzwald, wenn die Ertragsaussichten dort besser sind. Denn diese variieren von Jahr zu Jahr und je nach Gebiet, so kann die „Waldtracht“ in manchen Jahren komplett ausfallen.

Bleibt diese aus,  stellen wir die Bienen zur Edelkastanienblüte (Maronen) in den Pfälzer Wald. In den meisten Jahren ist es sehr aufwändig ein durchgängiges Nahrungsangebot vom „Erwachen“ im Frühjahr bis zum „Einwintern“ im Spätsommer / Herbst für die Bienenvölker zu gewährleisten.

Die Ernte / das Schleudern des Honigs verläuft bei uns auf recht minimalistische, honigschonende Art. Nach dem Entfernen der Wachsdeckel von den Honigwaben und dem Schleudern derselben durchfließt der Honig einen Siebbehälter.  Anschließend wird dieser in einem Großbehälter gesammelt, worin sich der Honig selbst klärt (noch enthaltenes Wachs schwimmt nach oben und wird abgeschöpft). Nun wird der Honig in Lagerbehälter abgefüllt und im dunklen, kühlen Lagerraum bis zur weiteren Verwendung aufbewahrt.